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Welche Spar-Challenge passt zu mir?

Welche Spar-Challenge passt zu mir?

Ein bisschen oder auch gerne mehr Geld sparen, ohne viel dafür zu tun: Das klingt reizvoll, oder? Mit diesen sechs Spar-Challenges kannst du dieses Ziel erreichen.

Was für Wünsche hast du? Eine Urlaubsreise, ein neues Smartphone oder möchtest du einfach mal schauen, wie du mit wenig Aufwand Geld für größere Ziele zur Seite legen kannst? Dann liegst du mit Spar-Challenges richtig!

Tipp 1: Spar das Wechselgeld

Seit Corona zahlen viele lieber per Karte. Trotzdem müssen wir in manchen Situationen den Geldbeutel mit dem Bargeld zücken. Zurück kommt meist Wechselgeld, und genau das soll bei dieser Challenge gespart werden. Einmal pro Woche leerst du das Münzfach im Portemonnaie aus – und legst den Inhalt auf die Seite. Wie lange du das durchziehst, solltest du zuvor festlegen. Du wirst erstaunt sein, wie gut diese Methode funktioniert.

Tipp 2: Die 5-Euro-Challenge

Das Prinzip hinter dieser Sparmethode ist genauso simpel wie effektiv: Immer, wenn du im Geldbeutel einen 5-Euro-Schein entdeckst oder beim Zahlen an der Kasse herausbekommst, legst du diesen beiseite. Nach einer zuvor festgelegten Zeit, beispielsweise sechs oder zwölf Monaten, siehst du nach, wie viel du auf der hohen Kante hast. Diese Challenge funktioniert natürlich auch mit Ein- oder Zwei-Euro-Münzen, je nachdem, wie deine Finanzen ausfallen und dein Sparziel lautet.

Tipp 3: Die 52-Wochen-Challenge

1378 Euro innerhalb eines Jahres sparen, einfach so? Mit der 52-Wochen-Methode kein Problem. Das Jahr hat 52 Wochen, in Woche 1 geht es los mit einem Euro, in Woche 2 mit zwei Euro – bis zur Woche 52, in der ganze 52 Euro beiseitegelegt werden. Ein Tipp: Zu dieser Challenge existieren bereits Apps, die helfen, den Überblick zu behalten. Die Challenge funktioniert natürlich auch rückwärts – also einfach mit 52 Euro anfangen.

Tipp 4: Satt sparen

Der schnelle Cappuccino to go, abends Pizza bestellen, jeden Tag noch schnell nach der Arbeit einkaufen gehen: Auch beim Thema Essen und Trinken liegen große Einsparpotenziale. Selbst zubereiten – und natürlich auch einmal bewusst verzichten – lautet hier die Devise und spart bares Geld. Vermeide zudem Spontankäufe, plane deine Mahlzeiten lieber eine Woche im Voraus. Auch auf Vorrat zu kochen, spart Geld und Mühe: So kommst du nicht in die Versuchung, abends doch schnell was beim Italiener zu bestellen, da im Gefrierfach ja bereits eine leckere selbst gekochte Lasagne auf dich wartet, die du nur noch in den Ofen schieben musst. Besonders dankbar beim Vorkochen sind Soßen, Aufläufe und Eintöpfe. Wer seine Vorräte gut organisiert, muss zudem weniger wegwerfen. Für eine Challenge musst du nur noch vorher festlegen, wie lange du diese durchziehen möchtest.

Tipp 5: No-Spend-Monat

Ein neues E-Hörbuch hier, ein neuer Nagellack da und die neue – aber leider nicht kostenlose – Foto-App brauchst du auch unbedingt. Und für den Sommerurlaub, der hoffentlich stattfinden wird, eine Strandtasche und Flip-Flops? Schon ist wieder eine Menge Geld beim digitalen Zwischendurch-Shopping ausgegeben. Hier kommt die Challenge: Schaffst du es einen Monat lang ohne zusätzliche Ausgaben? Kannst du widerstehen, auch wenn der Drang groß wird? Probiere es aus beim „Spending Freeze“ – quasi Detox für deinen Geldbeutel. Und wer weiß, vielleicht bringt dich dieser Monat ja auch dauerhaft zum Umdenken.

Tipp 6: Abräumsparen

Du möchtest es ganz einfach haben oder brauchst einen Zusatz-Kick ohne viel Eigeninitiative? Dann ist das Deka-Abräumsparen der Sparkasse Zollernalb möglicherweise genau richtig für dich! Verbleibendes Guthaben auf deinem Giro­konto wird zu einem festen Termin, zum Beispiel kurz vor dem Gehalts­eingang, auf dein DekaBank Depot um­gebucht und in Fonds­anteile investiert.Die Höhe des Rest­guthabens sowie den Termin zur Umbuchung bestimmst du selbst. Zudem kannst du das Deka-AbräumSparen jeder­zeit kündigen. Falls mal kein Guthaben übrig ist, wird automatisch ausgesetzt und es erfolgt keine Anlage. Mit Deka-Abräumsparen kannst du also bereits mit kleinen Beträgen und unregel­mäßigen Einzahlungen ein Vermögen aufbauen – gerade im Zinstief. Mehr Infos dazu findest du hier.

Noch ein Tipp zur Frage: „Wohin mit dem gesparten Geld, bis ich es ausgebe?“. Viele legen es ins Marmeladenglas oder in den Schuhkarton. Besser sparst du dein Geld auf einem Spar- oder Geldmarktkonto. Denn wenn du das Geld nicht gleich griffbereit hast, bist du auch weniger versucht, das Gesparte gleich wieder auszugeben. Die Challenges sind natürlich kein Ersatz für eine traditionelle Risiko- oder Altersvorsorge – Spaß machen sie aber auf jeden Fall.

Bildnachweis:©SasinParaksa-stock.adobe.com

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