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Warnung vor „falscher Liebe“

Warnung vor „falscher Liebe“

Gerade während des Corona-Lockdowns versuchen Betrüger mit diversen Methoden an das Geld anderer zu kommen. Eine der aktuellen Maschen: Love-Scamming.

Love-Scamming ist sozusagen die moderne Variante des Heiratsschwindels, nur im Internet statt im realen Leben. Die Schwindler bedienen sich bei dieser Methode am Wunsch der Opfer, einen „scheinbar perfekten Partner“ in Online-Partnerbörsen zu finden. Dazu werden Fake-Profile auf Dating-Webseiten erstellt. Hier präsentieren sich die Schwindler meist als wohlhabende, gutaussehende Personen, um so den „perfekten“ Eindruck bei den potentiellen Opfern zu hinterlassen. Deshalb Vorsicht bei Nachrichten neuer Verehrer, welche mit Vorlieben und Hobbies nahezu perfekt zum Suchenden passen. Die Profilbilder? Meist geklaut und auch die E-Mailadressen geben keinen Aufschluss, ob es sich um einen Fake-Account handelt. Zuerst schreiben die Betrüger bei der Kontaktaufnahme über alltägliche Dinge wie ihre Hobbies. Das Ziel: sich beim Gegenüber so attraktiv wie möglich zu verkaufen. Sie spielen die große Liebe vor und versuchen möglichst viel Kontakt zu halten.

Immer misstrauisch bleiben

Die Täter rufen auch an. Denn die Opfer fühlen sich sicherer, nachdem sie einmal mit der Person gesprochen haben, da dies für viele bereits die Echtheit des Gegenübers beweist. Irgendwann kommt dann der Punkt, an welchem der „Verehrer“ aus diversen Gründen eine (oftmals geschäftliche oder familiäre) Auslandsreise antritt, meist in ein afrikanisches Land. Nach der angeblichen Reise möchte sich der Betrüger dann endlich mit dem Opfer treffen. Doch es kommt zu Komplikationen – von Raubüberfällen, Schwierigkeiten bei Überweisungen bis zu hohen Zollgebühren wird berichtet. Die Täter bitten dann irgendwann um finanzielle Hilfe, mit dem Versprechen, das Geld zurück zu zahlen.

Auch keine Dokumente rausgeben

Es kann jedoch auch vorkommen, dass die Täter nicht nur Geld, sondern auch persönliche Dokumente haben wollen, da auch diese für die Kriminellen interessant sein können. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte jeder misstrauisch sein und die Polizei informieren und den Kontakt rigoros abbrechen. Denn sobald die Scammer Geld erhalten haben, verschwinden sie so schnell aus dem Leben der Geprellten, wie sie es betreten haben.

Bildnachweis:©Pixel-Shot-stock.adobe.com

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