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Der Soli ist weg – die Chance, Geld anzulegen

Der Soli ist weg – die Chance, Geld anzulegen

Weil der Solidaritätszuschlag wegfällt, bekommen viele Arbeitnehmer dieses Jahr zum ersten Mal netto mehr raus als in den vergangenen Jahren. Die Gelegenheit, langfristig Geld anzulegen. Wir zeigen Möglichkeiten und was zu beachten ist.

Seit Anfang 2021 haben die meisten Steuerzahler in Deutschland mehr Netto zur Verfügung als Ende 2020. Das liegt vor allem am weitgehenden Wegfall des Solidaritätszuschlages. Für rund 90 Prozent derer, die bisher diesen Zuschlag auf die Einkommenssteuer zu entrichten hatten, ist der „Soli“ nun Geschichte. Immerhin fällt er für auch weitere 6,5 Prozent der Steuerzahler teilweise weg.

Leistungsträger zahlen den Soli weiterhin voll

3,5 Prozent allerdings müssen laut Finanzministerium den Soli weiterhin voll abführen. Die sind die sogenannten „Leistungsträger“: Menschen, die als Single ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von rund 97.000 Euro haben. Für Verheiratete liegt die Grenze bei 194.000 Euro.

Wie viel bleibt übrig?

Elf Millionen Euro sparen die Lohn- und Einkommenssteuerzahler in Deutschland alleine durch die Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Eine zusätzliche Entlastung, wie zum Beispiel die Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrages – also die Grenze, bis zu der das Einkommen steuerfrei ist – kommt noch dazu.

Wie viel Euro dann tatsächlich übrigbleiben, können die Arbeitnehmer anhand des Gehaltszettels im Vergleich zu 2020 prüfen.

Berechnungen haben ergeben, dass ein kinderloser Single beispielsweise mit einem monatlichen Bruttolohn von 4.000 Euro im Jahr 621 Euro mehr zur Verfügung hat. Bei einem verheirateten, kinderlosen Ehepaar mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 8.500 Euro bleiben nahezu 1.200 Euro übrig.

Sinnvolle Verwendung des Soli – was ist notwendig?

Wichtig ist, dass die notwendigen Reserven aufgefüllt sind. Dazu zählt eine Rücklage für eventuell nicht kalkulierbare Anschaffungen wie zum Beispiel ein defekter Staubsauger, die kaputte Spülmaschine oder sonstige finanzielle Engpässe. Bei roten Zahlen auf dem Girokonto sollte zuerst dieses ausgeglichen werden, um Dispozinsen zu vermeiden.  Sofern Kredite vorzeitig getilgt werden können, haben die Tilgungen vor möglichen Anlagen ebenfalls Vorrang. Bei Immobilienfinanzierungen sind oft Sondertilgungen von fünf Prozent im Jahr möglich – meist zu einem bestimmten Termin im Jahr. Immobilienbesitzer können etwa die monatliche Entlastung auf die Seite legen und für die Sondertilgung nutzen.

Wer sich sparen leisten kann

Sofern alle finanziellen Verpflichtungen erfüllt werden können, der Job krisensicher ist, kann über mögliche Sparformen nachgedacht werden. Gängige und traditionelle Sparformen wie Tagesgeld, Festgeld oder das herkömmliche Sparkonto machen bei der dauerhaft anhaltenden Niedrigzinsphase keinen Sinn. Die Inflationsrate frisst mögliche „Minizinsen“ komplett auf.

Finanzexperten empfehlen daher häufig eine längerfristige Geldanalage in den verschiedensten Fonds. Man kann auch eine bestehende Altersvorsorge aufstocken oder in Immobilien investieren. Adäquate Lösungen gibt es für jede Situation. Ihre Berater der Sparkasse Zollernalb informieren Sie gerne über die Möglichkeiten.

Mehr Infos zur Geldanlage finden Sie hier.

Bildnachweis:©Stockfotos-MG-stock.adobe.com

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