Bausparen weiter attraktiv

Bausparen weiter attraktiv

Schneller zum Ziel mit staatlichen Förderungen.

Der Bausparvertrag kommt bei den Deutschen als Sparform weit vor Aktien oder Investmentfonds. Gegen steigende Bau- und Immobilienpreise können sich Bausparer nicht absichern, wohl aber gegen steigende Hypothekenzinsen, denn mit einem Bausparvertrag lassen sich günstige Zinsen sichern. Er bietet auf diese Weise Planungssicherheit und größtmögliche Flexibilität. Und erste zaghafte Zeichen stehen auf Steigerung der Bauzinsen.

Staatliche Förderung

Ein weiterer Vorteil ist die staatliche Förderung, die das Bausparen besonders auch für junge Leute attraktiv macht:

  • Die Wohnungsbauprämie wurde Anfang 2021 optimiert: Die Einkommensgrenzen wurden um fast 37 Prozent auf ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 35.000 Euro für Alleinstehende und 70.000 Euro für Paare angehoben. Der maximal förderfähige Sparbetrag ist auf 700 Euro für Singles und 1.400 Euro für Paare gestiegen. Der Fördersatz wurde von 8,8 auf 10 Prozent erhöht. Alle, die mindestens 16 Jahre alt sind und mindestens 50 Euro im Jahr in einen Bausparvertrag einzahlen, erhalten die Prämie. Sie kann bis zu zwei Jahre rückwirkend beantragt werden.
  • Die Arbeitnehmersparzulage erhält, wer die vermögenswirksamen Leistungen (VL) seines Arbeitgebers von bis zu 40 Euro im Monat in einen Bausparvertrag investiert und dessen zu versteuerndes Einkommen bei maximal 17.900 Euro (Ehepaare 35.800 Euro) liegt. Dann gibt es vom Staat einen Bonus von 9 Prozent auf die Beträge (max. 470 Euro bzw. 940 Euro).
  • Beim Wohn-Riester bekommt jeder förderberechtigte Riester-Sparer eine Zulage von bis zu 175 Euro jährlich plus maximal 300 Euro pro Kind, wenn er jedes Jahr 4 Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Vertrag einzahlt.
Bildnachweis:©Watchara.adobe.com